Aktuelles der Windkraft Schonach GmbH

Rekorderträge bei der Prechtaler Schanze

Der Windpark Prechtaler Schanze produzierte für 2019 erneut Rekorderträge und übertrifft damit alle Ertragsprognosen. Berichtet wurde darüber in der Badischen Zeitung und dem Schwarzwälder Boten.

Das Gemeinschaftsprojekt der Windkraft Schonach GmbH und des E-Werks Mittelbaden hat mit sechs Anlagen und einem Windpotential von 6,5 bis 6,8 m/s im Jahr 2019 rund 48.000 Megawattstunden CO₂-freien, sauberen Strom produziert. Damit erhöhen sich die Erträge im Vergleich zu früheren Betriebsjahren erneut um 3%. Wird zusätzlich berücksichtigt, dass der Windpark wegen Wartungsarbeiten im Herbst an einigen Tagen nicht produzieren konnte, hätten die Anlagen annähernd die magische Zahl von 50.000 Megawattstunden erreicht, so Geschäftsführer Gerhard Kienzler. Der erzielte Jahresertrag entspreche dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von über 10.000 Privathaushalten, ausgehend von Haushalten mit drei oder mehr Personen [1] . Somit werden durch den Windpark Prechtaler Schanze jedes Jahr über 32.000 Tonnen CO₂ eingespart, auf die gesamte Betriebsdauer von 25 Jahren gerechnet bedeutet das rund 800.000 Tonnen CO₂, die gegenüber dem Strommix in Deutschland vermieden werden [2]. Diese Menge des durch die Windenergieanlagen produzierten Stroms unterstreicht nicht nur die Effizienz der Windenergie, sondern leistet auch einen großen Beitrag zur Energiewende vor Ort. Die immer wieder zitierten „Volllaststunden“ von Windenergieanlagen im Schwarzwald liegen bei der Prechtaler Schanze über 2.700 Stunden/Jahr und nicht, wie gerne behauptet wird, bei 1000 Stunden/Jahr.

Seit der Inbetriebnahme der Anlagen hat es keine Beschwerden mehr gegeben, was die Akzeptanz in der Bevölkerung und die Tatsache, dass deren Befürchtungen während der Projektentwicklungsphase ernst genommen wurden, verdeutlicht. Auch tragen Windkraftanlagen erheblich zur regionalen Wertschöpfung bei, so erwirtschaftete der Windpark Gewerbesteuereinnahmen in sechsstelliger Höhe für die umliegenden Gemeinden Gutach und Mühlenbach.

Weitere Informationen zum Windpark Prechtaler Schanze finden Sie auf unserer Projektseite.

[1] Stromverbrauch der privaten Haushalte, Statistisches Bundesamt (2019)

[2] CO₂-Rechner, Bundesverband Windenergie (BWE) (2018)

Baubeginn für den Windpark Falkenhöhe

Nachdem das Landratsamt Rottweil im letzten Jahr die Genehmigung für drei Windenergieanlagen ausgestellt hat, werden seit April 2020 die bauvorbereitenden Maßnahmen durchgeführt. Die Bauleitung und -koordination erfolgt durch die RES Deutschland GmbH als Generalunternehmen. Alle am Bau des Windparks beteiligten Unternehmen stammen aus der Region, die Errichtung der Windenergieanlagen wird vom Hersteller Vestas selbst unternommen.

Um die Auswirkungen auf Flora und Fauna möglichst gering zu halten, wurden bereits in den Wintermonaten Forstarbeiten durchgeführt. Außerdem werden die nach dem Bau nicht genutzten Flächen wieder aufgeforstet. Laut einem Fachbeitrag der Fachagentur Wind an Land (April 2020) werden in Baden-Württemberg durchschnittlich 30 % der in Anspruch genommenen Waldfläche wieder aufgeforstet, für den Windpark Falkenhöhe liegt der Anteil sogar deutlich höher, und zwar bei 55 %. Für die dauerhaft in Anspruch genommene Waldfläche werden Ersatzaufforstungen und qualitative Aufwertungen von Waldbereichen an anderer Stelle vorgenommen.

In den nächsten Monaten beginnt die Errichtung der Infrastruktur des zukünftigen Windparks. Dafür wird der bestehende Weg über die Benz-Ebene von der nächsten öffentlichen Kreisstraße (K5530) geschottert und verbreitert. Der produzierte Strom wird über ein Umspannwerk in Schramberg in das öffentliche Netz eingespeist. Dazu wird ab Mitte des Jahres eine Netztrasse vom Windpark bis zum Umspannwerk der Netze BW errichtet. Die Netztrasse wird mittels Erdkabel zum größten Teil entlang bereits bestehender Wege gelegt, um den Eingriff möglichst gering zu halten.

Im Sommer diesen Jahres beginnt der Bau der Fundamente der Windenergieanlagen. Im Frühjahr 2021 werden diese angeliefert und errichtet. Die voraussichtliche Inbetriebnahme wird im Sommer 2021 erfolgen.

Da die Windenergieanlagen jeweils auf einer der Gemarkungen der Gemeinden Lauterbach, Schramberg-Tennenbronn und Hornberg-Reichenbach gebaut werden, sind alle drei Kommunen gleichmäßig an den Gewerbesteuereinnahmen beteiligt. Mit den Windenergieprojekten wird so aktiv ein spürbarer Mehrwert für die örtlichen Kommunen geschaffen.

Nähere Informationen zum Windpark Falkenhöhe finden Sie auf unserer Projektseite.

Wir sind umgezogen! – Windkraft Schonach eröffnet eine neue Niederlassung in Vörstetten

Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass wir seit dem 01.06.2019 neue Büroräume in Vörstetten bei Freiburg beziehen konnten. Die gesamte Projektentwicklung von der Akquise bis hin zur Projektierung und Realisierung wird nun von Vörstetten aus koordiniert.
Wir agieren stets am Puls der Zeit und nah an unseren Kundenbedürfnissen. Täglich arbeiten wir daran, den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Dafür wird eine regelmäßige, intensive Abstimmung mit den Behörden, Gutachtern und anderen Instituten benötigt. Die geringere Entfernung zu Freiburg ermöglicht uns nun eine deutlich effektivere Zusammenarbeit. Wichtige Unternehmensnetzwerke und ein reger Austausch sind weitere Standortvorteile, die wir gerne nutzen. Durch die bessere Erreichbarkeit ist es für uns eine großartige Chance, neue und qualifizierte Arbeitskräfte für unser Unternehmen gewinnen zu können.

Der Firmensitz der Windkraft Schonach GmbH befindet sich weiterhin in Schonach.

Firmensitz:
Windkraft Schonach GmbH
Gartenstraße 1
78136 Schonach

Tel.: +49 (0) 7722 920 125

 

Niederlassung Vörstetten:
Windkraft Schonach GmbH
Projektentwicklung Wind
Reutener Straße 18
79279 Vörstetten

Tel.: +49 (0) 7666 942 99 74
Fax:  +49 (0) 7666 942 99 76
E-Mail: kontakt@wks-energy.de
Homepage: www.wks-energy.de

 

 

Stellungnahme der Windkraft Schonach zur aktuellen Debatte „Windräder töten täglich Milliarden Insekten“

Aktuell mehren sich die Pressebeiträge, welche Windenergieanlagen für das Insektensterben mitverantwortlich machen. Ausgelöst wurde die Debatte durch die im Oktober 2018 erschienene Studie „Interference of Flying Insects and Wind Parks“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), welche die Verluste von Insekten durch Windenergieanlagen mittels theoretischer Modellanalysen berechnete.

Verluste von Insekten durch Windenergieanlagen sind im Verhältnis zu den Gesamtverlusten nicht relevant

Die Ergebnisse werden nun vielfach zitiert, ohne dabei die methodische Herangehensweise der Studie zu hinterfragen oder die genannten Zahlen ins Verhältnis zu setzen. Die theoretischen und empirisch nicht abgesicherten Hochrechnungen ergaben, dass 1200 Tonnen Insekten pro Jahr durch Windenergieanlagen getötet werden könnten.

Die Autoren der Studie weisen allerdings darauf hin, dass aus der Studie keine Rückschlüsse auf die Gesamtpopulation gezogen werden können. Es fehlen Untersuchungen zu weiteren Tötungsfaktoren, wie beispielsweise dem Einfluss der Landwirtschaft oder des Straßenverkehrs auf die Populationsgröße.

Die FAZ und die Süddeutsche Zeitung zitieren dazu Lars Lachmann vom Nabu: „Es wäre völlig an den Haaren herbeigezogen, eine nennenswerte Gefährdung von Insektenpopulation durch Windräder abzuleiten.“

Hauptursache für Rückgang der Insektenpopulation ist ihr Lebensraumverlust

Als wesentliche Ursache des Populationsrückgangs werden vielmehr die fehlenden Lebensräume für Insekten benannt. Diese Lebensräume werden insbesondere durch die Versiegelung von Flächen durch Urbanisierung, Straßenbau, Monokulturen und den vermehrten Einsatz von Pestiziden und Herbiziden in der Land- und Forstwirtschaft zerstört. Ebenso führt der Klimawandel zu Veränderungen und dem Verlust von geeignetem Lebensraum.

Positive Wirkungen der Windkraft

Insgesamt hat die Windkraft innerhalb des Kreislaufsystems eine positive Auswirkung auf die Insektenpopulation, da sie zu einer Emissionsreduktion führt, welche sich wiederum positiv auf die Biodiversität auswirkt. Des Weiteren werden mit der Errichtung von Windenergieanlagen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (je Windenergieanlage ca. 1-2 ha) umgesetzt. Diese Maßnahmen umfassen beispielsweise die Extensivierung landwirtschaftlich genutzter Flächen, die Anlage von Blühflächen und Gehölzpflanzungen oder die ökologische Aufwertung von Waldbeständen. Damit wird der Lebensraum für Insekten gesichert.

Die Süddeutsche Zeitung zitiert dazu Wolfram Axthelm vom Bundesverband Windenergie: „Windenergieanlagen sind im Zusammenhang der Artenentwicklung von Insekten […] als Problemlöser zu verstehen, nicht als Problemursache.“

Eine ausführliche Stellungnahme des Bundesverband Windenergie finden Sie hier: Windenergie und Insekten (18.03.2019)

CO2 braucht einen Preis – Wir sind dabei!

Der Verein für eine nationale CO2 Abgabe e.V. aus Freiburg beschäftigt sich mit einem Konzept, das stark zu dem Erreichen der Klimaabkommen beitragen könnte. Durch eine Verteilung der „Klimaschuld“ auf die gesamte Bevölkerung und Industrie, mit Abgaben direkt verknüpft mit den resultierenden CO2-Emissionen, könnte der Klimawandel effektiver und gerechter abgefangen werden, als es jede EEG-Umlage kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: Abbau von Verwaltungs- und Bürokratieaufwand, Transparenz und Fairness. Somit könnte man den stärksten Anreiz für Investitionen in weniger Emissionen setzen – Geld sparen. Sowohl im privaten als auch im Industriellen Sektor.

Wer viel verursacht muss auch viel zahlen – So einfach! Wir sind dabei! Sie auch?

RES als “Partner für faire Windenergie“ zertifiziert

Die RES Deutschland Gruppe wurde durch die Servicestelle Windenergie der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) als Partner für faire Windenergie benannt. Damit verpflichtet sich die RES Gruppe in Thüringen Leitlinien für einen fairen Ausbau der Windenergie einzuhalten. Dazu gehören regionale Kooperationen, die frühzeitige Beteiligung aller Interessengruppen, als auch Bürgern finanzielle Beteiligungen am Projekt zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit von RES und der Windkraft Schonach sind ein Beispiel wie regionale Expertise in dem internationalen Unternehmen genutzt wird.

Nähere Informationen zu den Leitlinien der ThEGA finden Sie hier.

Windkraft Schonach auf dem Windenergie-Forum in Freiburg

Im Rahmen des „Samstag-Forum Regio Freiburg“ findet am 22. Oktober 2016 das Windenergie-Forum 2016 statt. Lokale Projektierer und Planer als auch Akteure aus dem Bereich Umweltschutz werden interessante Vorträge zu Windenergieprojekten in der Region halten. Die Windkraft Schonach wird durch den Geschäftsführer Herrn Kienzler mit einem Vortrag über aktuelle Projekte, Naturschutz sowie Regelungen durch das neue EEG vertreten sein. Außerdem freuen wir uns anschließend eine Exkursion zum Windpark Prechtaler Schanze anbieten zu können. Anmeldungen hierfür richten Sie bitte bis zum 19.10. an ecotrinova@web.de. Der Eintritt ab 10:15 im KG1, Hörsaal 1015 ist für alle Interessierten frei.

Weitere Informationen zum Samstag-Forum finden Sie hier.

Flügelmontage im Windpark Prechtaler Schanze

DSCN5483Im Windpark Prechtaler Schanze hat mit der Flügelmontage an der sechsten Windenergieanlage der letzte Schritt der Fertigstellung begonnen. Zwei Flügel wurden bereits montiert, für den Dritten muss ein Ballastarm angebracht werden um die Nabe für den letzten Flügel passgenau zu drehen. Solche Bauarbeiten müssen oft spontan beginnen, da Zeitfenster mit niedrigen Windgeschwindigkeiten selten sind. Die Montage des Dritten Flügels hat heute begonnen, damit sind die Bauarbeiten an der Prechtaler Schanze fast abgeschlossen. Nach letzten Inbetriebnahme-Tests bezüglich Belastung und Verschaltung ist die Anlage betriebsbereit. Anschließend übernimmt die Windkraft Schonach GmbH die Betriebsführung.

 

 

 

Matthias Leuthold von der RES Deutschland GmbH

RES Deutschland im Batterie Großspeichermarkt

Den Markt für Batterie-Energiespeicher dominieren aktuell zwei vielversprechende Technologien. Matthias Leuthold von der RES Deutschland GmbH gab im Interview eine Einschätzung, welche Potenziale Lithium-Ionen oder Redox-Flow Batterien haben und wie sich RES, die Muttergesellschaft der Windkraft Schonach GmbH, in diesem Markt aufstellt.

Lithium-Ionen Batterien zeichnen sich durch ein breites Einsatzspektrum wie zum Beispiel in der Regelenergie-Bereitstellung oder Eigenstromversorgung aus. Vor allem im Markt für Hausspeicher dominiert diese Technologie mit einem Marktanteil von knapp 90%.

Redox-Flow Batterien bestechen vor allem durch ihr günstiges Elektrolyt und könnten daher der erprobten Lithium-Ionen Batterie wirtschaftlich Konkurrenz machen. Besonders interessant ist die Redox-Flow Lösung, wenn große Kapazitäten mit kleiner Leistung, wie zum Beispiel bei der Versorgung von Dörfern, nötig sind.

Für die RES Deutschland GmbH ist vor allem der junge und innovative Markt für Batteriespeicher in der Regelenergie-Bereitstellung attraktiv, mit der Tendenz von der Primärregelleistung im Sekundenbereich, bis in der Minutenreserve aktiv zu sein. Kombinierte Märkte für die Eigenstromversorgung, Unterbrechungsfreiheit oder Vermeidung von Spitzenlast wären ebenfalls eine interessante Option. In einem Demonstrationsprojekt mit der Uni Aachen sollen hierfür Erfahrungen für potentielle Kunden aus dem Stromsektor, wie zum Beispiel Energieversorger oder Stadtwerken, gesammelt werden. Damit will sich die RES Deutschland GmbH früh auf den Großspeichermarkt vorbereiten, um in Zukunft als Expertenunternehmen im Bereich tätig zu sein.

Das gesamte Interview finden sie hier

Filmvorführung „Power to change – die Energierebellion“ am Sonntag, den 10. April im Kino in Triberg

Am Sonntag, den 10.  April um 19.30 Uhr zeigen die Kronenlichtspiele in Kooperation mit der Windkraft Schonach den Film: „Power to Change – Die Energierebellion“

Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die Energiewende. Er zeigt die Entwicklung hin zu einer Energieversorgung, die sich loslöst von fossilen und nuklearen Energieträgern.  Von Politiker über Wissenschaftler bis hin zu Öko-Aktivisten kommen die unterschiedlichsten Akteure zu Wort.

Im Rahmen der Veranstaltung können auf dem Kinoparkplatz Elektroautos besichtigt werden. Auch Probefahrten sind möglich. Vor dem Film laden die Veranstalter zu einem Sektempfang ein.

Weitere Infos zum Film im offiziellen Flyer