Presse der Windkraft Schonach GmbH

Stellungnahme zur Pressemitteilung: „Gehört Rotmilan zu den großen Verlierern?“

Stellungnahme der Windkraft Schonach zur Pressemitteilung im Schwarzwälder Boten vom 31.07.2018 mit dem Titel „Gehört Rotmilan zu den großen Verlierern?“

Bei einem Windprojekt werden die artenschutzrechtlichen Belange von 20 bis 30 Experten aus mehreren unabhängigen Behörden (zum Beispiel Untere und Höhere Naturschutzbehörden, Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg) sowie mehreren unterschiedlichen Gutachtern über etwa zwei Jahre untersucht, bewertet und abgewogen. Es handelt sich dabei um hochkompetente Fachleute, die sich während circa 600 – 800 Stunden lediglich mit dem Natur- und Artenschutz in dem geplanten Windpark beschäftigen und dabei auch sehr viel Zeit im Gelände vor Ort verbringen. Die fachlichen Lücken und Falschaussagen durch den freiberuflichen Biologen im vorangehenden Bericht (Sie finden ihn unter geändertem Titel hier zum Nachlesen) bewegen uns dazu, den Gesamtprozess der arten- und naturschutzrechtlichen Praxis zu beleuchten.

Fachkundige Begutachten und Einhaltung rechtlicher Vorgaben

Ein Hauptaspekt bei der Planung eines Windparks ist das Koordinieren aller natur- und artenschutzrechtlichen Belange zur Findung einer optimalen Abstimmung zwischen den Interessen der nachhaltigen Stromerzeugung und der gleichzeitigen Abmilderungen aller potenziellen Eingriffe in die Umwelt.

Wir können als Planungsbüro mit großem Interesse am Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht die Aufgabe des Bewertens der Eingriffe in die Natur übernehmen. Daher müssen wir diese Aufgabe fachkundigen Gutachtern überlassen, die eine fundierte, kompetente und unabhängige Wissensbasis und langjährige Erfahrungen mit zahlreichen, unterschiedlichen Projekten haben. Die Gutachter wägen in einem mehrstufigen Prozess ab, inwieweit die geplanten Windenergieanlagen Auswirkungen auf die Natur und speziell die ansässigen Vögel haben und wie wir diese Eingriffe vermeiden oder kompensieren können.

So wenig Eingriffe in die Natur wie möglich

Den Rahmen dieser langwierigen und genauen Arbeit bilden die rechtlichen Anforderungen, die durch alle Schritte der Projektplanung und -realisierung hinweg eingehalten werden. Von Anfang an begleiten und prüfen zahlreiche Behörden den Prozess auf die Einhaltung der Leitlinien und Gesetze, denen Windenergieanlagen und die begleitenden Maßnahmen entsprechen müssen, um die Eingriffe in die Natur möglichst gering zu halten. Potenzielle Eingriffe, die zu einem bestimmten Ausmaß trotz dieser Vermeidungsmaßnahmen entstehen, müssen zusätzlich durch Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden. Das Ausmaß, die Verortung sowie den Inhalt aller Maßnahmen entscheiden die zuständigen Behörden in Zusammenarbeit mit den Gutachtern. Dieser Prozess gilt im Übrigen nicht nur für Windenergieprojekte, sondern ebenso für jeden anderen Eingriff in die Natur, zum Beispiel beim Siedlungsbau und Verkehrswegebau.

Jahrelange Beobachtungen und Bewertungen

Die Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen, die beim Windpark Falkenhöhe geplant sind, sind das Ergebnis jahrelanger Beobachtungen und Bewertungen der Gutachter, die anschließend von den zuständigen Behörden auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen und Abteilungen überprüft wurden. Über mehrere Jahre wurden die auf den zu schützenden Naturraum abgestimmten Maßnahmen ausgearbeitet und optimiert. Die nun feststehenden Maßnahmen sind jene, die durch die Behörden als entsprechend unserer Gesetze und Leitlinien befunden wurden. Dabei wurde das Interesse der nachhaltigen Stromversorgung der Bevölkerung, das Interesse des Natur- und Artenschutzes, die Betroffenheit der Anwohner sowie das Interesse des Klimaschutzes miteinander abgewogen. Dass letzteres von sehr großer Bedeutung ist, ist deutlich an der aktuellen enormen Hitze, der Wasserknappheit, den Waldbränden und den einhergehenden, zahlreichen Folgen für Mensch und Natur zu entnehmen. Dem von der fossilen Energieerzeugung verursachten Klimawandel fallen deutlich mehr Schätze der Natur zum Opfer, als dem geplanten Windpark auf der Falkenhöhe.

 

 

Landratsamt erteilt Zusage für eine Windenergieanlage am Pilfer

Am 06. Juli erteilte das Landratsamt Ortenaukreis die Genehmigung für die von uns in Zusammenarbeit mit dem E-Werk-Mittelbaden geplante Windenergieanlage auf dem Pilfer an der Gemeindegrenze zwischen Gutach (Schwarzwaldbahn) und Wolfach.

Im Anschluss zur Genehmigung erfolgt nun die Teilnahme an der nächsten Ausschreibung für Windenergie an Land zur Ermittlung der finanziellen Förderung. Bei einem Zuschlag könnte mit dem Bau des Projektes noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Windenergieanlage (Typ ENERCON E-115) würde dann ab Mitte 2019 Strom erzeugen. Die technische Betriebsführung wird die Windkraft Schonach übernehmen.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung des Landratsamtes Ortenaukreis sowie in der Pressemitteilung des Schwarzwälder Botens.

Erfolgreiche Veranstaltung mit Sven Plöger in Furtwangen

Im Rahmen des Aktionstags „Global Denken – Lokal Handeln“ luden am 03. Juli 2018 die Unabhängige Liste Furtwangen, die Grüne Gruppe Oberes Bregtal und der Energiewende e. V. Furtwangen zu einer interessanten und spannenden Veranstaltung ein. Die Windkraft Schonach sponserte zusammen mit weiteren Unternehmen die Veranstaltung.

Das Highlight des Abends stellte der Vortrag des Diplom-Meteorologen Sven Plöger, bekannt aus Fernsehen und Radio, dar. Mehr als 300 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Furtwangen und Umgebung folgten dem spannenden und gleichzeitig unterhaltsamen Vortrag. Herr Plöger schilderte die aktuelle Klimasituation, zeigte Chancen und Hindernisse im Kampf gegen den Klimawandel auf und machte deutlich, dass eine umfassende Energiewende, insbesondere auch in Deutschland, dringend notwendig ist und wir diese nur gemeinsam erreichen können.

Herr Plöger schuf mit seinem Vortrag das Bewusstsein für die Zusammenhänge unseres lokalen Wirkens und seinen globalen Auswirkungen. Begleitet wurde der Vortrag von einem Markt der Möglichkeiten. Hier präsentierten verschiedene Akteure, Institutionen und Vereine der Stadt und der Umgebung Wege und Bildungsmöglichkeiten zum nachhaltigen Konsum.

Ein weiteres Highlight stellte das E-Mobil-Treffen dar, bei dem interessierte Bürgerinnen und Bürger Inspirationen und Hilfestellungen bezüglich des Umstiegs von fossilen zum nachhaltigen Antrieb erhielten.

Einen weiteren Rückblick auf die Veranstaltung finden Sie in den Presseartikeln „Ernstes Thema locker präsentiert“ sowie „Starkes Interesse am Klimaschutz“ des ©Schwarzwälder Botens oder unter www.energiewende-ev.de.

 

Das Aktionsbündnis plant gemeinsam mit der Windkraft Schonach GmbH bereits die nächste Veranstaltung: Ende September wird es eine „Windwanderung“ zum Windpark Prechtaler Schanze geben. Genauere Informationen werden Sie wieder bei uns finden.

Exkursion mit südkoreanischen Förstern im Schwarzwald

Im Rahmen einer Bildungsreise besuchten am 22. Juni 2018 eine Delegation südkoreanischer Förster und Forscher den Windpark „Prechtaler Schanze“. Das Ziel der Exkursion war herauszufinden, wie in Deutschland mit Konflikten im Wald, speziell in Zusammenhang mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien, umgegangen wird. Geleitet wurde die Exkursion von Gerhard Kienzler und Ulrich Fischer von der Windkraft Schonach GmbH.  Zusätzlich begleitete der zuständige Revierförster, Frank Werstein, die Gruppe, um weitere Informationen aus der Sicht des örtlichen Försters beizusteuern.

Es war uns eine Freude, unsere Erfahrungen mit der Windenergie im Schwarzwald in diesem positiven Kontext zu teilen und dabei auf derart neugierige Zuhörer zu stoßen.

 

Weitere Informationen finden Sie in dem Presseartikel „Warum südkoreanische Förster die Prechtaler Schanze besuchten“ von badenonline.

Stark und regional verwurzelt – WKS und RES im Gespräch mit ERNEUERBARE ENERGIEN

Gerhard Kienzler, Geschäftsführer der Windkraft Schonach GmbH und Frank Finzel, Geschäftsführer der RES Deutschland GmbH, berichten dem Magazin für Wind-, Solar- und Bioenergie über ihre Partnerschaft.

Die Hintergründe dieser Zusammenarbeit und die Chancen, die sich für beide Unternehmen ergeben, werden im Interview beleuchtet: zum Interview  (Quelle: ERNEUERBARE ENERGIEN, Ausgabe 04/2016)

Copyright: BWE, Silke Reents

Energiewende retten! Wir sind dabei! Machen Sie mit!

Copyright: BWE, Silke Reents

Am 2. Juni 2016 in Berlin

Am kommenden Donnerstag fährt das WKS-Team nach Berlin zur bundesweiten Demonstration, um eine verlässliche und zukunftsorientierte Energiewende-Politik zu fordern.

Der vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegte Gesetzesentwurf zur EEG-Novelle und die Debatten um Ausbaupfad, Begrenzungen und gedeckelter Stromanteile für Erneuerbare Energien geben uns Grund zur Sorge. Um den Status Deutschlands des Vorreiters der Energiewende im eigenen Land und des technologischen Weltmarktführers in vielen Bereichen zu bewahren, sind im Gesetzesentwurf wichtige Änderungen nötig. Dies liegt im Interesse von über 370.000 Beschäftigten, der Stärkung der industriellen Basis, der Sicherung der Wertschöpfung im ländlichen Raum, der Bürgerbeteiligung und der Erreichung der CO2-Minderungsziele.

Liegt auch Ihnen die Energiewende am Herzen? Dann kommen Sie mit und demonstrieren gemeinsam mit uns für eine verlässliche Energiepolitik. Weitere Infos zur Demo finden Sie auf der Homepage des BWE: Link zum Veranstalter

Themenspaziergang zur Prechtaler Schanze

Beim Themenspaziergang besichtigten die Unabhängigen Bürger Lauterbach (UBL) und Einwohner die Windkraftanlagen Prechtaler Schanze. Gerhard Kienzler und Thomas Fritsch informierten über den Windpark und standen für Fragen zur Verfügung. Der Schwarzwälder Bote berichtet ausführlich über die Veranstaltung, die auf erfreulich hohe Resonanz stieß:

Pressebericht zum Themenspaziergang Prechtaler Schanze, Quelle: Schwarzwälder Bote

Filmvorführung „Power to change – die Energierebellion“ am Sonntag, den 10. April im Kino in Triberg

Am Sonntag, den 10.  April um 19.30 Uhr zeigen die Kronenlichtspiele in Kooperation mit der Windkraft Schonach den Film: „Power to Change – Die Energierebellion“

Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die Energiewende. Er zeigt die Entwicklung hin zu einer Energieversorgung, die sich loslöst von fossilen und nuklearen Energieträgern.  Von Politiker über Wissenschaftler bis hin zu Öko-Aktivisten kommen die unterschiedlichsten Akteure zu Wort.

Im Rahmen der Veranstaltung können auf dem Kinoparkplatz Elektroautos besichtigt werden. Auch Probefahrten sind möglich. Vor dem Film laden die Veranstalter zu einem Sektempfang ein.

Weitere Infos zum Film im offiziellen Flyer

Presseartikel zur Vorstellung des Windparkprojekts Falkenhöhe vor dem Gemeinderat in Lauterbach

Am 19. Januar 2016 haben wir das Windparkprojekt Falkenhöhe im Gemeinderat Lauterbach vorgestellt. Geschäftsführer Gerhard Kienzler und Projektleiter Thomas Fritsch stellten die Windkraft Schonach GmbH vor und erläuterten den bisherigen Planungsstand des Windparks Falkenhöhe.
Uns war es wichtig die Gemeinderäte gezielt über das Projekt zu informieren und die Möglichkeit zu geben offene Fragen zu klären.
Die rege Fragerunde im Anschluss des Vortrags zeigte uns, dass durchaus Informationsbedarf bestand.

Der Schwarzwälder Bote berichtete über die Veranstaltung in seiner Ausgabe vom 21.1.2016: Zum Artikel

Windpark Prechtaler Schanze

Prechtaler Schanze im ENERCON Windblatt

Das Enercon Windblatt berichtete in seiner Ausgabe 04/2015 über die Realisierung des ersten Bauabschnitts des Windparks Prechtaler Schanze, welcher von der Windkraft Schonach GmbH im Auftrag des E-Werks Mittelbaden projektiert wurde. Der Artikel liefert einen guten Einblick in den Bau von Windenergieanlagen in schwer zugänglichen Mittelgebirgsstandorten.

Die Projektentwicklung des Windparks Prechtaler Schanze, von der Idee bis zur Genehmigung des Parks, wurde von der Windkraft Schonach GmbH ausgeführt. Der erste Genehmigungsantrag für diesen Park wurde bereits 2003 gestellt, weitere Anträge folgten in den Jahren 2005 und 2009. Erst mit den neuen politischen Zielsetzungen und der Änderung des Landesplanungsgesetzes im Jahr 2012 konnten die letzten Hürden zur Genehmigung des Parks überwunden werden. Infolgedessen trieb die Windkraft Schonach GmbH das Projekt Prechtaler Schanze im Auftrag des E-Werk Mittelbaden weiter voran und erreichte die Genehmigung im Jahr 2014.
Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie lange sich die Projektentwicklung von Windparks hinziehen kann. Unser Durchhaltevermögen hat sich dabei in jedem Fall bezahlt gemacht.

Zum Artikel (Quelle: Windblatt – das ENERCON Magazin, Ausgabe 04/2015, S. 20-21. Copyright: Enercon GmbH)